Systemdienstleistungen

Systemdienstleistungen

Mit dem heutigen Stand der Technik ist es nicht möglich, grössere Strommengen wirtschaftlich zu speichern. Aus diesem Grund wird ein stetiges Gleichgewicht zwischen produzierter und verbrauchter Energie angestrebt. Unter dem Begriff Systemdienstleistungen (SDL) versteht man in der Elektrizitätsversorgung jene Hilfsdienstleistungen, die Netzbetreiber neben der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zusätzlich erbringen. In der Schweiz organisiert Swissgrid als Nationale Netzgesellschaft unter anderem die Netzregelung mit Primär-, Sekundär- und Tertiärregelung, welche mit transparenten, diskriminierungsfreien und marktbasierten Verfahren beschafft werden. [1] Swissgrid regelt die Netzfrequenz von nominal 50 Hz, welche Schwankungen unterliegt, falls der Energieverbrauch grösser oder kleiner ist als die Energieproduktion.
  • Positive Regelleistung kommt zum Einsatz, wenn mehr Energie verbraucht als produziert wird. In diesem Fall fordert Swissgrid Regelenergie von Regelleistungs-Anbietern an. Positive Regelleistung kann durch Erhöhung der Stromproduktion oder durch Reduktion des Stromverbrauchs erbracht werden
Positive Regelenergie
  • Negative Regelleistung kommt zum Einsatz, wenn mehr Energie produziert als verbraucht wird. In diesem Fall stellen Regeleistungs-Anbieter negative Regelleistung durch Reduktion der Stromproduktion oder Erhöhung des Stromverbrauchs bereit.
Negative Regelenergie
[1] Swissgrid (). Systemdienstleistungen. Online (2015-09-25): https://www.swissgrid.ch/swissgrid/de/home/experts/topics/ancillary_services.html.

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